Hunde

Hundegeschichten


Hundegeschichten!

 

Der Morgen war seltsam. Vor allem seltsam für einen etwa 55cm hohen, schokobraunen Rüden mit der feinsten Nase Berlins. Steven öffnete vorsichtig eins seiner bernsteinfarbenen Augen, die so manch Hündin um den Verstand brachte. Eigentlich hätte Steven um diese Zeit seine Menschen im Schlafzimmer hören müssen, doch an diesem Morgen nahm der Hund kein Geräusch im ganzen Haus wahr. Nun wurde er hellwach und stand langsam aus seinem Körbchen aus. Seine Hundepfoten machten ein leises Kratzgeräusch auf dem Laminat als er sich Richtung Schlafzimmer bewegteFest entschlossen seine Menschen zu wecken, tapste er schlaftrunken ins Schlafzimmer. Der Anblick der sich ihm dort bot, lies ihn für einen Moment die Sorge um seine Menschen vergessen. GHerrdufteende Hundekuchen. Überall. Auf dem BettUnterm Bett. Überall . Er glaubte seinen Aufen nicht. "Steven. wo bist Du?" Eine ihm vertraute Stimmt riss ihn aus dem Schlaf.Er hatte geträumt

das war wieder typisch. Wenn der Weltbeste Schnüffler von ungesunden Hundekuchen, wie Frauchen gerne betonte, träumte, wurde er aus dem Schlaf gerissen. Laut schnaupend streckte und dehnte er sich, bereit für die Abenteuer des Tages.Und sofort fiel ihm ein, dass Frauchen gestern Abend etwas von einem Besuch bei seiner besten Hundefreundin erzählt hatte - Betty, seine beste Freundin und heimliche Liebe. Seufzend dachte er an ihre wunderschöne schwarze Nase, das glänzende, seidige Fell und ihren unwiderstehlichen Duft.und an Emilio, den zweijährigen Sohn der Familie. Wo Emilio war, waren auch die leckeren Butterkekse und Löffelbiskuit nicht weit. Hatte Betty nicht sogar vor kurzem von Schokoladenpudding erzählt, den das Kind gerne mit seiner Hundefreundin teilt? 

Ein lautes Klappern riss ihn aus seinem sehnsuchtsvollen Tagtraum - Frauchen rief zur Essenszeit. Lustlos schlich er zur Küche wo seine Menschin im freudig strahlend diese elendig trockenen und nach Nichts schmeckenden Brocken undefinierbares Etwas in seinen Napf füllte. "Na, Steven, so ein braver Hund, wartest schön, bis ich dein Happa eingeweicht habe." Übelkeit machte sich in Stevens Magen breit.Doch, halt, die Terrasentür stand offen. Vielleicht war Herr Schröder, der Nachbar von Nebenan schon im Garten. Falls nicht, könnte Frau Progroski ihre Minka schon Futter rausgestellt haben. Oder doch mal durch das geheime Loch im Zaun zu Familie Zwiegler und dem dicken Kuno?

 

Eben noch ein langsamer und schwerfälliger Hund und nun schnell wie der Blitz verschwand Steven durch die Terrassentür. Seine feine Nase in den Wind halten und ab zu Minkas vollgefülltem Napf. "Mhmmm, lecker. Das war mal was Richtiges für einen Hund" dachte Steven als er seelig den letzten Krümel von Minkas Fressen ausleckte.


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